Vierter Wettfahrttag – Segeln ganz ohne Wind?

Der Tag begann mit Startverschiebung. Auf den Booten im Hafen lagen und saßen die meiste Crews herum und warteten auf weitere Ankündigungen. Wir nutzten die Zeit und gingen Einkaufen.
Es stellte sich heraus, dass dies eine sehr gute Idee war, da der Segeltag recht lang wurde: An die Wartephase im Hafen schloß sich weiteres Warten auf dem Wasser an. Der Strom auf der Oosterschelde war so stark, dass schlussendlich fast alle Js in einer langen Kette hinter dem Startschiff hingen – wie früher im Opti!
Es kam kein Wind, doch wir starteten trotzdem. Segeln ohne Wind? Klingt komisch – war aber so 🙂 es wurde um jeden Windhauch gebangt und zwischendurch warfen einige Boote sogar den Anker um nicht rückwärts zu fahren. Doch wir hatten den Flow, waren auf der richtigen Seite und schlossen die Wettfahrt dümpelnd hinter dem Wolf auf dem 6. Platz ab.
Alle waren sehr überrascht als bei völliger Flaute doch noch eine zweite Wettfahrt angeschossen wurde. Tatsächlich kam pünktlich zum Start der Wind zurück, leider auch in Begleitung von Regen. So kehrten wir nass, und nicht ganz zufrieden mit unserm 22. Platz, in den Hafen zurück.

Der Tag begann mit Startverschiebung. Auf den Booten im Hafen lagen und saßen die meiste Crews herum und warteten auf weitere Ankündigungen. Wir nutzten die Zeit und gingen Einkaufen.Es stellte sich heraus, dass dies eine sehr gute Idee war, da der Segeltag recht lang wurde: An die Wartephase im Hafen schloß sich weiteres Warten auf dem Wasser an. Der Strom auf der Oosterschelde war so stark, dass schlussendlich fast alle Js in einer langen Kette hinter dem Startschiff hingen – wie früher im Opti! Es kam kein Wind, doch wir starteten trotzdem. Segeln ohne Wind? Klingt komisch – war aber so 🙂 es wurde um jeden Windhauch gebangt und zwischendurch warfen einige Boote sogar den Anker um nicht rückwärts zu fahren. Doch wir hatten den Flow, waren auf der richtigen Seite und schlossen die Wettfahrt dümpelnd hinter dem Wolf auf dem 6. Platz ab.Alle waren sehr überrascht als bei völliger Flaute doch noch eine zweite Wettfahrt angeschossen wurde. Tatsächlich kam pünktlich zum Start der Wind zurück, leider auch in Begleitung von Regen. So kehrten wir nass, und nicht ganz zufrieden mit unserm 22. Platz, in den Hafen zurück.

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Dritter Wettfahrttag – Launisches Wetter!

Nach dem Aufstehen haben wir als erstes diverse Wetter – Websiten angeguckt. Windfinder, Windguru, Wetteronline und der holländische Wetterdienst machten alle verschiedene Vorhersagen! Wir wussten also nun, dass es zwischen 3 und 14 kn Wind geben sollte, die Sonne eventuell mal rauskommen würde, Regenschauer sehr wahrscheinlich seien und der Wind aus vielen verschiedenen Richtungen kommen könnte! Sehr hilfsreich!

Wie sich später herausstellte war das Wetter genauso unentschlossen wie die Vorhersagen. Der erste Start verzögerte sich etwas, doch uns wurde eine sonnige Leichtwind – Wettfahrt geboten. Vor der zweiten Wettfahrt drehte der Wind stark und während des zweiten Spi-Kurses zogen dunkle Wolken auf. Regenschauer, Flaute, Böhen und Winddreher wechselten sich ab, sodass nach einer Wartephase am späten Nachmittag alle weiteren Wettfahrten auf den nächsten Tag verschoben wurden.

Wir schlossen den Segeltag mit zwei mäßigen Wettfahrten  und einer prasselnden Regendusche auf dem Weg in den Hafen ab. Nun hoffen wir auf ein paar Sonnenstrahlen für die Beachparty.

Zweiter Wettfahrttag – Erste Wettfahrten

Schon beim Aufstehen reichte ein Blick aus dem Fenster aus und wir hatten das beruhigende Gewissen, dass wir heute endlich segeln konnten. Mit frischen Brötchen im Bauch und im Gepäck ging es dann um 9:30 Uhr raus aufs Wasser. Bei einem Schnitt von 10 kn konnten wir dann auch pünktlich um 10:30 Uhr starten. Da die Wettfahrtleitung die gestern verpassten Wettfahrten nachholen wollten wurde es ein langer Tag. Insgesamt segelten wir 4 Wettfahrten und waren 9 Stunden auf dem Wasser. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden wir zum Ende hin immer besser. Unsere beiden neuen Crewmitglieder (Rahel und Lulu) schlugen sich tapfer, lernten aus anfänglichen Fehlern und wurden immer besser! So konnten wir in der letzten Wettfahrt noch einen erfolgreichen siebten Platz erreichen. Im Hafen stießen wir noch mit einem Stegbier auf die gelungene letzte Wettfahrt an und jetzt treffen wir uns gleich mit den Crews der Tinto, JJ one und dem Hungrigen Wolf zum Grillen! Danach wird es nach dem langen Tag wahrscheinlich schnell ins Bett gehen – und morgen wollten wir es dann nur noch so machen wir heute in der letzten Wettfahrt! 🙂

European Championship 2010

Wir befinden uns gerade in Oosterschelde, Holland bei der J 24 Europameisterschaft. Nachdem wir am Freitag zu verschiedenen Zeiten angereist sind und die Vermessung gut hinter uns gebracht haben sollte gestern mittag ein Practice-Race gesegelt werden. Leider konnte es nicht stattfinden da die Oosterschelde spiegelglatt und völlig windstill war. Stattdessen konnten wir einen herrlichen Tag bei gefühlten 40°C am Strand geniessen. Abends fand noch einen Opening- Ceremony statt, auf die ein teures Tiefkühlbuffet folgte! Heute morgen ging es früh aus den Federn, um vor dem ersten Start das gestern verpasste Training nachzuholen. Um 9 Uhr ging es dann, dank einer schlechten Wettervorhersage, dick eingepackt aufs Wasser. Pünktlich zum ersten Start um 10:30 Uhr schlief der Wind ein und es fing an zu regnen. Es folgte ein fünf-stündiges Spazier-gedümpel hinter dem Startschiff her. Der Regen zeigte sich von allen Seiten – von Nieselregen bis strömendem Regen war alles dabei! Der Wind dagegen ließ sich nicht blicken. Strom gibt es hier auch – und nicht zu knapp. Er sorgte dafür dass wir zwischendurch nur knapp einer Kollision mit den Muschelbänken entkommen konnten. Gegen 15 Uhr wagte die Wettfahrtleitung noch einen letzten Startversucht. Dieser scheiterte da der Wind wieder einschlief und es nur 8 Schiffe gegen den Strom über die Startlinie schafften. Nach einem feuchtem, aber sehr heitern Tag auf dem Wasser ging es um 15:30 Uhr wieder in den Hafen. Am Steg wurden wir mit einem Bier begrüßt. Das war nett! Nach einer Dusche haben wir es uns jetzt in unserem Bungalow gemütlich gemacht und Nani kocht für uns Abendbrot. Es riecht schon gut! Morgen mehr über unser Erlebnisse in Holland!