Saisonauftakt 2017

Die Winterpause war wie immer viel zu lang, umso mehr haben wir die ersten Wochenenden der Saison auf dem Wasser genossen.

Nachdem wir am letzten März Wochenende am Samstag mit einem Training in die Saison starteten ließ der Wind am Sonntag  auf sich warten sodass wir Zeit für Crew- und Saisonplanung sowie zum Nachholen der noch nicht erledigten Winterarbeiten hatten.

Am ersten April Wochenende standen dann mit der Frühjahrsverbandsregatta auf der Alster die ersten Rennen der Saison an. Doch auch an diesem Wochenende konnten wir nur an einem der geplanten Tage segeln. Am Samstag war zwar schönstes Frühlingswetter aber der Wind blieb aus, sodass nach fünf Stunden gemütlichen Beisammensitzens auf dem Boot und in der Sonne abgebrochen wurde.

Dafür segelten wir dann am Sonntag fünf knackige Rennen. Nachdem wir das erste Rennen nach einem schönen Steuerbordstart als Dritte beendeten war der Saisonauftakt schon gelungen und die Stimmung entsprechend gut. Auch die weiteren Rennen liefen weitgehend gut, ein paar Probleme hatten wir mit den Luv-Tonnen Manövern – aber wir haben jetzt ja wieder eine Saison zum üben vor uns! Insgesamt gab es an dem 7. Platz nach den fünf Rennen nichts zu meckern.

Da wir zwar in gewohnter Konstellation, aufgrund der weiteren Saisonplanung aber das erste Mal mit getauschten Positionen gesegelt sind, war Ziel der letzten beiden Wochenenden insbesondere auch, dass sich alle neu Besetzungen mit Ihren neuen Positionen vertraut machen können. Das hat auch hervorragend funktioniert, Caren hat alles an Speed aus der Genoa raus geholt, Laui im Pit den vollen Überblick gehabt und Janne hat sich auf dem Vorschiff ausgepowert.

Alles in allem ein sonniger und gelungenen Saisonauftakt! IMG_8318IMG_8319

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Väterchen Frost auf der Alster

Am Samstagmorgen haben wir uns um zehn Uhr und bei -5 Grad beim HSC an der Alster getroffen. Das ganze Boot war vereist, jede Leine war eingefroren, am Mast hingen kleine Eiszapfen. Wir mussten noch den Mast stellen, doch der passte wegen der ganzen Eisnasen fast nicht mehr durch das Loch im Deck. Außerdem war es ganz schön sportlich auf dem rutschigen Deck, man musste sich immer mit beiden Händen festhalten um nicht auszurutschen.Dann wurde soviel angezogen wie möglich inklusive Mützen, Schals, Handschuhe! Die ganze Alster war neblig, zunächst sah man noch nicht mal das andere Ufer (die Alster sah wie ein riesiges Meer aus!), ausserdem war erstmal gar kein Wind.    

 
Die ersten beiden Starts liefen nicht gut und wir schafften es nicht uns vom Feld frei zu segeln. Auch als der dritte Start besser lief hatten wir Schwierigkeiten eine gescheite Taktik zu fahren, es war absolut nicht zu erkennen wann der sehr schwache Wind wo und warum drehte, verschwand und wiedereinsetzte. Der Nebel verschwand den ganzen Tag nicht, stattdessen hing er in komischen Nebelschwaden ganz tief über dem Wasser, sodass die J’s wie Geisterschiffe aussahen. Überhaupt war es eine ganz merkwürdige Stimmung mit dem Nebel, die Bäume um die Alster herum waren alle vereist und weiß und ab und zu schaffte es die Sonne ganz matt durch den Nebel hindurch zu scheinen. Allen war mega kalt, wir fahren froh, dass es drei recht kurze Rennen waren und es irgendwann vorbei war. Nach dem Segeln gab es im HSC eine heiße Suppe, die tat sehr gut. Danach gab es noch Freibier, das tat noch besser. Wir ließen den Abend in gewohnt lustiger J24-Segler Runde ausklingen.

Am Sonntag trafen wir uns mit Franzbrötchen auf unserem immernoch vereisten Boot. Allerdings hatte sich die Wolkendecke deutlich gelockert und es fühlte sich nicht mehr ganz so eisig an. Kurz vor dem Start entschlossen sich Wind und Sonne uns den letzten Segeltag der Saison doch noch zu versüßen, und so segelten wir bei 6 bis 8 Knoten und immer kräftiger werdender Sonne zwei Top-Ten Platzierungen. Direkt nach dem letzten Zieleinlauf wurde ein letztes Mal abgeklatscht, heimlich eine Träne verdrückt, und ungläubig gefragt, ob die Saison nun wirklich schon wieder vorbei sein soll??


Zurück im Hafen wurde unsere Juelssand abgebaut, gekrant, ausgeräumt, geputzt und für den Winterschlaf eingepackt. Die To-Do’s für die Winterarbeit sammeln sich langsam, Termine für den ersten Glühwein und die Crew Weihnachtsfeier stehen und es geht direkt an die Planung für nächstes Jahr. Soviel sei verraten, es werden wieder viele Kilometer gereist. Oder sollte man lieber von Meilen sprechen…?

Wir freuen uns sehr, dass ihr uns auch in dieser Saison wieder verfolgt und die Daumen gedrückt habt, und wünschen euch nun eine erholsame Advents- und Weihnachtszeit!

Alles Liebe und bis gleich
Eure Juelssander

April, April – Elbe Auftakt 2016

April, April – der macht was er will! Zwar war es schon Ende April, doch das Wetter zur diesjährigen Elbe Auftakt Regatta war alles andere als „fast Mai“ würdig. Am Samstag begleitete uns sehr wechselhafter Wind mit gelegentlichen Hagelschauern und frostiger Durchschnittstemperatur. Am Sonntagmorgen bot sich uns bei der Ankunft im Hafen dieses Bild…DSCN0590Das Boot war verschneit, das Deck eine reine Rutschpartie und die Sicht auf die Elbe =0.DSCN0595Nach einer saftigen Schneeballschlacht auf dem Steg heuerte der neue Vorschiffsmann der Tinto an…DSCN0593Dann verzogen wir uns mit den anderen J24 Crews in den warmen Raum der Wettfahrtleitung und hofften auf ein Ende des Schneegestöbers. Tatsächlich klarte das Wetter unerwartet plötzlich auf – so plötzlich, dass wir fast zu spät zum Start gewesen wären. Die Regatta ging mit Leichtwind und größtenteils auch mit Sonnenschein kreuz und quer über die Elbe.DSCN0598DSCN0605Bei sehr leichtem, teilweise flauem Wind taktierten wir mit den anderen Regattateilnehmer über die Elbe. Ständig wurde abgewägt zwischen mehr Wind im Fahrwasser und weniger Strom nahe des Ufers.DSCN0607DSCN0609Am Ende des Wochenendes belegten wir den 2. Platz unter den 3 gestarteten J24 hinter der Tinto und vor der neuen Mädels-Crew vom MSC/SVAOe. Insgesamt belegten wir bei dieser Yardstickregatta den 10. Platz von 28 Booten. Die Siegerehrung genossen wir mit Grillwurst und Glühwein bei strahlender Sonne. Nun sollte die Schneesaison aber endgültig abgeschlossen sein…

Es grüßen herzlichst eure Juelssander!!

 

 

WM 2015 – los geht’s!

Heute beginnt die Weltmeisterschaft der J24 in Botenhagen mit der Vermessung der Boote am Freitag, Samstag und Sonntag.  Am Sonntag Nachmittag ist ein Practice Race geplant und am Montag beginnen die Wettfahrten laut Zeitplan.

Letztes Wochenende nutzten wir die Gelegenheit und trafen uns zu einem Trainingswochenende an der „Weißen Wiek“ mit der Tinto und zwei weiteren Crews aus Berlin und Hamburg. Hier einige Fotos; ein schönes Video zu dem Wochenende findet ihr auf der Seite der TintoIMG_6023 IMG_6017 IMG_6018 IMG_6019 IMG_6022Nun freuen wir uns auf die Regattawoche und sind gespannt auf die WM in Deutschland. Wir werden berichten!

Bis gleich, die Juelssand Crew

Elbe-Auftakt-Regatta

Nach der langen Winterpause geht es endlich wieder los! Im März haben wir unser Schiff aus dem Winterlager geholt und am letzten März Wochenende segelten wir die Frühjahrsverbandsregatta als J24 Saisonauftakt auf der Alster. Einen Monat später hatten wir das Vergnügen auch die Elbe-Auftakt-Regatta mitzusegeln. Diesmal keine J24 Regatta sondern eine Yardstick Regatta der SVAOe. Aber wir waren trotzdem dabei und nutzen das Wochenende als Training und als schönes Wiedersehen mit der Elbe.

Nachdem wir am Freitag nach der Arbeit noch schnell unser Boot nach Wedel gebracht haben, gekrant und Mast gestellt haben geht es am Samstag früh los. Um 8:00 Uhr Treffen an Bord, 8:30 Uhr ist Start vor der Hafeneinfahrt des Hamburger Yachthafens in Wedel. Dann geht es los mit einer Langstreckenregatta die uns um die Fahrwassertonnen der Elbe bis ins Mühlenberger Loch führt, zurück Richtung Lühe und zum Schluss ins Ziel vor Wedel. Der Wind war leider sehr schwach zwischendurch, was es umso interessanter machte als die Tide kippte und wir gegen den Strom ankommen mussten. Insgesamt war es ein sehr schöner Segeltag. Abends gingen wir gemütlich mit der ganzen Crew zum Italiener um Pläne zu schmieden für die kommenden Events dieses Jahr.

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Am Sonntag durften wir eine Stunde länger schlafen. Um 9:00 Uhr ging es los, dieses Mal waren zwei kurze Wettfahrten geplant. Mit schönem Wind (aber dem einen oder anderen Regenschauer) segelten wir bis Mittags. Schnell raus gekrant nutzen wir den Nachmittag um Mast und Wanten neu zu vermessen und unsere Trimmeinstellungen zu überarbeiten. Jetzt ist alles vorbereitet für die kommende Saison. Das nächste Mal unterwegs sind wir Ende Mai in Berlin, bei der Rupenhorn Regatta.

Bis dann – viele Grüße von der Juelssand

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EM 2014, Ängelholm – Tag 2

– Etwas weniger Welle und alles eins Stunde eher

Als wir im Hafen ankamen sah alles nach gemütlichem Genua Wetter aus, doch pünktlich zum Auslaufen hatte es bereits etwas aufgefrischt. Die erste Wettfahrt konnten wir dennoch unter Genua zuende segeln. Für das zweite Rennen packten wir dann aber doch die Fock aus und mussten zum Glück keine weiteren Segelwechsel mehr vornehmen. Und auch sonst war der Tag versöhnlicher. Mit einem 12., 14., 11. und 13. Platz konnten wir uns insgesamt auf den 15. Platz vorschieben.
Frisch geduscht aber gut geschafft ließen wir den Tag auf der Midweek Party lustig ausklingen. 20140814-094030-34830834.jpg20140814-094032-34832897.jpg

EM 2014 Practice Race

Für den ersten Segeltag der Europameisterschaft war um 15 Uhr das Practice Race geplant. Nach einem gemütlichen Frühstück und Schwimmen im Meer haben wir den Vormittag genutzt um raus zu fahren, uns ein bisschen einzusegeln und das Revier zu erkunden.

Nach der Mittagspause ging es bei ca. 25 Knoten Wind wieder raus zum Practice Race. Wir hatten ein gutes Testrennen mit ordentlich Welle aber besten Bedingungen zum angleichen. Getestet wurde heute auch das Tracking System, mit dem man ab morgen live mitverfolgen kann was hier so passiert:

http://www.tractrac.com/index.php?page=eventpage&id=437

Nun lassen wir nach einem Welcome-Dinner gemütlich den Abend ausklingen.

Viele Grüße aus Ångelholm,

Eure Juelssand-Mädels

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